Weihnachten mit Hund

Tierisches Weihnachten mit Hund

Veröffentlicht am 23. November 2017

Weihnachten mit Hund und ohne Stress

Hunde zählen schon längst zu unseren Familienmitgliedern und sind voll und ganz in unser Leben integriert. Auch solche Familien-Feiertage wie Weihnachten sind für uns ohne unsere Lieblinge unvorstellbar. Doch können solche Feiertage ziemlich anstrengend sein.

Der Vorweihnachtsstress ist ansteckend.

Auch unsere Hunde bekommen es zu spüren. Anfang Dezember fangen wir an, hektisch nach passenden Geschenken für unsere Liebsten zu suchen. So kommt es häufig, dass wir statt Spaziergänge im Park den Hund mit ins Einkaufszentrum nehmen, statt Schmusestunden auf der Couch – Online-Shops durchstöbern. Sogar bei Gassi-Runden nehmen wir unsere Handys nicht aus der Hand. Das finden unsere  Vierbeiner aber gar nicht lustig. Bei sensiblen Hunden kann der Vorweihnachts-Stress sogar auf den Magen schlagen. Damit das nicht passiert und Ihr Hund die Vorweihnachtszeit gut übersteht, sollte man versuchen die täglichen Abläufe möglichst unverändert lassen. Und damit die Geschenksuche nicht zu hektisch wird, erstelle ich z. B. das ganze Jahr eine Liste mit Geschenkwünschen. Sobald ich von jemandem höre: „Das hätte ich gern!“, wird der gewünschte Gegenstand auf die Liste gesetzt. Und, da man im Jahr meistens nicht nur Weihnachten, sondern auch Geburtstag, Ostern und andere Feiertage hat, kann ich aus dieser Wunschliste passende Geschenke auch für andere Anlässe raussuchen. So zeige ich, dass ich zuhören kann und dass es mir an diesem Menschen etwas liegt. Selbstverständlich dürfen unsere Hunde am Weihnachten auch nicht vergessen werden. Schade nur, dass unsere Hunde nicht reden können.

Wenn die Hunde nur reden könnten…

Eigentlich sind unsere Vierbeiner sehr genügsam: ein gemütlicher Hundeschlafplatz, ein Kauspielzeug, leckeres und gesundes Hundefutter und der Lieblingsmensch, der mit ihnen viel Zeit verbringt und sich um sie kümmert. Aber für uns ist es wichtig, dass das Hundebett nicht nur kuschelig für den Hund, sondern auch pflegeleicht für uns ist, die Hundeleine nicht  nur robust, sondern auch schön, weich und griffig ist und am besten zum schicken Hundehalsband passt. Und das Hundefutter und Hundeleckerlis sollen dem Hund nicht nur schmecken, sondern vor allem hochwertig und gesund sein.

Hundegeschenke richtig verpacken.

Natürlich würden unsere Vierbeiner auf das Weihnachtsgeschenk auch ohne Verpackung freuen. Für einige Hunde ist es aber ein besonderes Vergnügen das Geschenkpapier mit seinen Zähnen zu zerreißen. Dieses Vergnügen gönne ich auch meinem Hund und zwar nicht nur in der Weihnachtszeit. Doch sollte man beim Verpacken der Hundegeschenke nicht so viel Wert auf Optik legen, sondern auf die Sicherheit für den Hund. So sollte man kein Kleber, kein Tesafilm und kein Geschenkband beim Verpacken benutzen, da das vom Hund beim „Auspacken“ verschluckt werden kann. Die Zeitung als Verpackungspapier sollte man ebenfalls nicht benutzen, da die Drucktinte für den Hund nicht ungefährlich ist. Und die Folie kann nicht nur unangenehm an Hunde-Zähnen kleben, sondern auch vom Hund verschluckt werden und im schlimmsten Fall zum Darmverschluss führen. Am besten benutzen Sie das Geschenkpapier, das Sie  am Geschenkrand zusammenknicken.

Und was ist mit dem Weihnachtsbaum?

Natürlich dürfen an Heiligabend der Weihnachtsbaum und die Weihnachtsdekoration nicht fehlen. Einige mögen es bunt, andere eher schlicht. Ich mag es ungefährlich und zwar für alle Familienmitglieder, den Hund inklusive! Auch wenn Kerzenlicht warm und schön ist, passe ich besonders auf, wo ich Kerzen aufstelle. Kerzen auf dem Weihnachtsbaum, am Adventskranz, am Fenster und anderen für den Hund und Kinder leicht erreichbaren Stellen können sehr gefährlich sein – eine ungeschickte Bewegung und aus einem fröhlichen Weihnachtsfest wird ein Horror-Szenario. Inzwischen bin ich komplett auf LED-Kerzen umgestiegen – einige LED-Kerzen flattern fast wie echte und es ist ungefährlich. Auch mit dem Weihnachtsbaumschmuck musste ich einiges, seitdem ich den Hund habe, überdenken: keine Konfettis, keine Lametta, keine Glaskugel in der Reichweite des Hundes! Die Verletzungsgefahr durch Verschlucken, Zerbrechen und Zerkauen ist zu groß. Allgemein sollte man auf kleinere Dekorationen verzichten, nicht die ganze Wohnung weihnachtlich dekorieren, sondern einen Raum und den Hund nicht unbeaufsichtigt in diesem Raum lassen.

Wenn Sie diese Regeln beachten würden, bleibt Ihr Weihnachtsfest besinnlich und fröhlich. Und das wünschen wir Euch vom ganzen Herzen!

Euer Dog’s Finest – Team


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