Hundeshampoo

Gepflegt von Kopf bis Pfote

Veröffentlicht am 10. April 2015

Beauty-Geheimnisse für Sechsbeiner

Warum Hundepflege auch Wellness für die Menschenseele sein kann, wieso mein Nachbar ein Held ist und was es mit der Auge-Ohr-Maul-Pfote-Regel auf sich hat: Mein Hund haut zwar ab, wenn ich mich pflege, hält aber beim eigenen Pflegeritual genüsslich still.

Wo gehören, Ihrer Meinung nach, Hundehaare hin? Ins Bett? Aufs Sofa? In den Teppich? Mein lieber Nachbar, der mit Dalmatiner-Dame Nala, würde antworten: „Ja genau – und unbedingt noch auf die Kleidung, und zwar von oben bis unten!“ Sie müssen wissen: Naturgemäß verlieren Dalmatiner das ganze Jahr über Fell. Kaum ein Hund haart so stark wie diese Rasse, und dazu haben die Härchen auch noch Widerhaken, mit denen sie überall hängen bleiben und kaum wegzukriegen sind. „Was tut man nicht alles für Hunde und für Frauen?“ sagte der Nachbar dann schulterzuckend, nachdem er mir sein haariges Leid geklagt hat.

Diesen Satz lasse ich einfach mal so stehen, als Frau, und als Frauchen sowieso. Ich tue jedenfalls recht viel für meinen Fips – und für die Haarfreiheit meiner vier Wände. Dazu zählt auch die von den meisten Hundefreunden und manchen Hunden nicht allzu geliebte Fellpflege. Aber mal ehrlich: Ist es nicht ein herrliches Gefühl, einen frisch gepflegten Hund bei sich zu wissen, der womöglich auch noch mit einem speziellen Hundeshampoo frisch gebadet wurde? Allein beim Gedanken daran atme ich entspannt aus. Seelische Wellness auch für mich.

Von Kopf bis Pfote

Ob vorher Baden bzw. Abbrausen oder nicht, ganz wichtig ist das regelmäßige Bürsten oder Kämmen des Haarkleids. Das Unterfell von Hunden muss immer wieder herausgearbeitet werden, damit keine Verfilzungen entstehen. Fellpflege ist kein Beauty-Chichi – nein, das Entfernen des losen Hundehaars schützt vor Parasitenbefall und beugt auch Allergien oder Ekzemen vor. Für einige Rassen ist außerdem, wem sage ich das, das Trimmen beim Hundefriseur unabdingbar.

Schon als Welpen hab ich mein Fipschen ans Bürsten und die Auge-Ohr-Maul-Pfote-Regel gewöhnt. Als Mischling mit viel Terrier-Anteil hat er ein recht pflegeleichtes, robustes Fell, für ihn ist unsere schöne Hundebürste mit Wildschweinborsten ideal. Langes Fell jedoch muss auch mal mit einem speziellen Hundekamm entwirrt werden. Bei der Hundefell-Pflege ist das richtige Equipment entscheidend. Das habe ich mittlerweile begriffen. Die passenden Pflegeutensilien erleichtern Hunden wie Herrchen die ganze Prozedur.

Dazu gehört auch das vorsichtige Säubern der Augen und die Kontrolle der Ohren. Hundeohren reinigen sich zwar meist von selbst, aber auch sie können Unterstützung gebrauchen. Ich habe bei unseren kleinen Beauty-Sessions schon die Ohren-Pflegetücher speziell für Hunde und die Pfotenpflege bereit liegen, so muss Zappel-Fips nicht allzu lange ausharren. Augen checken, Ohr checken, Zähne kontrollieren, zu guter Letzt die Pfoten und die Zwischenräume auf Steinchen oder Verletzungen untersuchen. Dies genießt Fips zwar nicht so sehr wie die Bürstenmassage – aber er weiß, dass er danach gepflegt abzischen kann.

Nach so viel Beauty-Treatments habe auch ich ein bisschen Trost nötig. Manchmal gönne ich mir dann sogar eine Gesichtsmaske. Komme ich damit aus dem Bad, nimmt Fips sofort Reißaus. Was tut man nicht alles … hoffentlich auch mal für sich selbst.


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