welpe auf der hundedecke

Ein Welpe allein zu Haus

Veröffentlicht am 29. März 2017

Ein kleines Fellknäuel zieht ein…

…und erobert Ihr Herz im Sturm. Sie möchten am liebsten jede freie Minute mit dem süßen Welpen verbringen, aber nichts desto trotz gibt es Dinge, bei der das neue Familienmitglied nicht mitkommen kann. Aber keine Panik, mit ein paar einfachen Regeln und Tricks lernt Ihr Welpe schnell, dass keine Gefahr droht, wenn er allein bleiben muss.

Chef, ich brauche Urlaub!

Der Welpe ist da und braucht jetzt Ihre volle Aufmerksamkeit und Nähe, um sich an Sie und sein neues Zuhause zu gewöhnen. Vertrauen und das Gefühl von Sicherheit ist für den Kleinen das oberste Gebot. Und dafür benötigen Sie Zeit. Zum Zeitpunkt des Einzugs ist ein Zwei-Wochen-Urlaub perfekt, damit Sie zu einem tollen Rudel zusammen wachsen.

Wo ist mein Rudel?

Da ein Welpe kurze Schlaf- und Wachphasen hat, sollte er nicht zu früh und nicht zu lang allein gelassen werden. Wacht er auf und ist allein, wird er jaulen und bellen, da er seinem Rudel mitteilen will, dass er offensichtlich verloren ging. Außerdem muss es schnell gehen, wenn es drückt. Und schon ganz kleine Vierbeiner wollen ihr Zuhause nicht verunreinigen. Nur müssen sie das tun, wenn keiner da ist, der die Terrassentür zum Garten öffnet. Lässt man den Welpen also zu früh allein, besteht die Gefahr, dass er das Alleinsein mit Negativem verbindet, was sich bis ins hohe Alter festsetzen kann. Erst, wenn das Vertrauen gefestigt ist und sie bei winzigen Übungseinheiten Erfolg haben, kann der Welpe nach und nach für kurze Zeit allein gelassen werden.

Die sichere Höhle

Trotz allem muss der Welpe natürlich früh lernen, allein zu bleiben, zum Beispiel wenn in Ihrem Kühlschrank gähnende Leere herrscht. Was vielen Junghunden in der Nacht hilft, ist auch für das Alleinbleiben eine praktische Hilfe: Die Transportbox für Hunde, die Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Warm und weich ausgestattet mit einer Kuscheldecke ist dies eine tolle Höhle. So wird das Alleinsein kein Problem für Ihren Welpen, weil er sich an einen gewohnten Ort zurückziehen kann. Die Tür der Box sollte geöffnet bleiben, damit sich der Kleine nicht eingesperrt fühlt. Alternativ zur Box stellt auch das Hundebett für Welpen einen guten Rückzugsort dar. Kuschelig, weich und warm – da ist das Alleinsein schnell vergessen und das Träumen gebettet wie auf Wolken viel zu verführerisch. Ob nun Transportbox oder Hundebett, ihr kleiner Begleiter wird schnell selbst entscheiden, an welchen Platz er sich lieber zurückzieht.

Ich bin dann mal weg…

Kleine Übungseinheiten können früh eingebaut werden, indem Sie für wenige Minuten den Raum verlassen. Machen Sie den Gang zur Toilette bewusst allein, das ist schon eine erste gute Übung. Nach und nach können Sie auch die Wohnung für einige Minuten verlassen. So lernt der Welpe auch, dass durch diese Tür Frauchen hinaus-, aber eben auch wieder zurückkommt. Die Zeit Ihrer Abstinenz kann nach und nach gesteigert werden. Und schon bald hat der Zwerg gelernt, dass es keinen Grund gibt, sich aufzuregen, wenn Sie kurz verschwunden sind – denn sie kommen wieder. Und das mit einer tollen Belohnung, in Form von Leckerchen oder Streicheleinheiten.

Die Gunst der Stunde

Ein umgeworfener Blumentopf, ein zerfetztes Kissen – manch ein Welpe nutzt die Gunst der Stunde, sich bei Ihnen zu Hause mal richtig daneben zu benehmen. Wenn Sie das Chaos vorfinden, ist das natürlich alles andere als lustig! Aber beachten Sie, dass Hunde „Bestrafung“ und ihr eigenes (Fehl-)Verhalten nur binnen weniger Sekunden miteinander verknüpfen können. Liegt der Machtkampf mit dem Kissen länger zurück, kann Ihr Vierbeiner nicht verstehen, warum Sie schimpfen – und wird so nicht lernen, dass Sie Ihre Kissen lieber in einem Stück mögen.

Fazit: Vertrauen ist die Grundvoraussetzung für ein gesundes Hund-Mensch-Gespann. Wenn Ihr Welpe nichts Negatives mit dem Alleinsein verbindet, kann er genüsslich ein Nickerchen halten, während Sie im Supermarkt die beste „Beute“ jagen und nach Hause bringen.


Eine Antwort zu “Ein Welpe allein zu Haus”

  1. Eike sagt:

    Interessanter Beitrag 🙂

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